Bolzplatz im neuen Gewand
Die Folgen des Kinder- und Jugendsportberichts
Bildungsreferent Rainald Kauer über die Suche nach Ideen
Trier. Rund ein Jahr ist es her, dass in Deutschland der erste Kinder- und Jugendsportbericht vorgelegt wurde. Über die Konsequenzen wird noch immer diskutiert und beraten. Einer der mitredet, ist Rainald Kauer, DJK-Bildungsreferent in Trier. Laut Studie ist der Sportverein für Kinder bis zwölf Jahren die Freizeitbeschäftigung Nummer eins.
Ist also alles in Butter und die Sportvereine brauchen sich um ihre Zukunft nicht zu sorgen?
Kauer: Einerseits ist das Ergebnis eine Riesen-Chance. 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen sind irgendwann einmal in einem Sportverein. Allerdings zeigt die Studie auch, dass die so genannte „Drop-Out-Quote“, der Austritt aus dem Sportverein, ab einem Alter von 14 Jahren sehr massiv ist. Einerseits brauchen wir geeignete Angebote, andererseits die richtige Qualifikation der Mitarbeiter, die sich um die immer jünger werdenden Mitglieder kümmern.
Ist bei der Drop-Out-Quote in der Region Trier ein Stadt-Land-Gefälle zu beobachten?
Kauer: Ja. Im ländlichen Bereich stelle ich einen Kampf um die Kinder fest. Es gibt viele Organisationen vor Ort: Der Musikverein, die Feuerwehr, der Sportverein. Wegen des demographischen Wandels nimmt die Zahl der Kinder ab und der Kampf um die wenigen wird immer härter. Die beteiligten Organisationen müssen versuchen, miteinander im Interesse der Kinder und Jugendlichen Angebote zu verzahnen. Es geht darum, Zeiten abzustimmen und auch Angebote gemeinsam zu offerieren.
Wie kann so ein Netzwerk aussehen?
Kauer: Musik und Sport gehören zum Beispiel zu Jugendkultur. Da gibt es Möglichkeiten, etwas gemeinsam zu machen. Mitternachtsturniere oder andere Sportformen, die die Möglichkeit der Integration von Musik und Jugendkultur bieten , sollten eingebaut werden.
Ist das der Königsweg, den Dorfvereine zu ihrer Zukunftssicherung einschlagen sollten?
Kauer: Bei der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Katholischen Jugend haben sich junge Leute zuletzt eigene Erlebnisräume geschaffen. Die sehen allerdings anders aus, als wir sie heute in den Sportvereinen eröffnen. Spielräume schaffen heißt, wegzugehen von normierten Sportstätten, wegzugehen von wettkampforientiertem Sport und sich zu lösen von festen Strukturen im Verein, die Jugendliche nicht mögen.
In der Studie wird die zu enge Fixierung auf wettkampforientiertem Sport als ein Grund angegeben, warum 14- bis 18-jährige Jugendliche Vereinen den Rücken kehren. Ist diese Erkenntnis in den Vereinen angekommen?
Kauer: Das ist ganz deutlich angekommen, denn die Mitgliederzahlen sind rückläufig. Das sieht man in diesem Altersbereich vor allem bei den Mannschaftssportarten. Es müssen neue Formen gefunden werden im Dialog mit den Jugendlichen. Eine Form ist zum Beispiel das erwähnte Mitternachtsturnier, wo verschiedenen Sportarten an einem Ort zu einer Zeit angeboten werden, die jugendgemäß ist, die sich für den Verein jedoch zunächst einmal fremd darstellt.
Der Verein kann etwas tun, ist beim kinderfreundlichen Ausbau von Gemeinden und Städten aber auf die Kommunalpolitik angewiesen. Ist denn der traditionelle Bolzplatz noch zeitgemäß?
Kauer: Zur kinderfreundlichen Gemeinde kann nach wie vor der Bolzplatz gehören. Der muss aber vielleicht anders gestaltet werden. Er muss aktuelle Sportgeräte, etwa Half Pipes, Basketball-Courts oder Soccer-Anlagen integrieren, aber auch Elemente aus dem Bereich der Erlebnispädagogik.
Stichwort Pädagogik: Die Studie sagt, dass einerseits so viele Kinder wie noch nie im Sportverein Sport treiben, andererseits aber auch ein deutlicher Rückgang in der körperlichen und motorischen Leistungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen festgestellt wird. Hapert es an der Ausbildung der Übungsleiter?
Kauer: Die Studie sagt, Kinder müssten in der Woche acht bis neun Stunden Sport machen, damit eine motorische Weiterentwicklung stattfindet. Das heißt: Zwei Mal die Woche Training plus Sportunterricht. Die Schule muss ihres leisten im Schulsport. Da haben wir genügend nachzuholen bis zum Ziel einer bewegten Schule. Kinder und Jugendliche wollen Freude erfahren im Sport. Da sind die Pädagogen gefragt Dazu gehört eine Qualifizierung. Was vielleicht ein bisschen zu kurz kommt ist die Schulung der Sozialkompetenz, also die Fähigkeit zur Sensibilität, sich auf Kinder und Jugendliche einstellen zu können.
Trifft die Vernachlässigung von Themen wie Sozialkompetenz auch auf die Sportlehrerausbildung zu?
Kauer: Ich habe sie selbst in den 80er Jahren durchlaufen. Ich denke, das gilt generell.
Laut Studie schöpft der Sport seine Integrationskraft nur unzureichend aus. Mädchen treiben weniger Sport als Jungen, Hauptschüler weniger als Gymnasiasten, Migrationskinder weniger als Kinder deutscher Herkunft und Kinder aus Elternhäusern mit geringem Einkommen und geringerem Bildungsabschluss weniger als Kinder aus privilegierten Familien. Was ist zu tun?
Kauer: Im ersten Moment schien mir das zu überzogen dargestellt. So habe ich das bislang nicht erlebt, gerade im Fußball. Die Erst-Ablehnung müssen wir versuchen zu überwinden. Es darf nicht passieren, dass wir zum Beispiel zunehmend eigene türkische Sportvereine bekommen – das fördert nicht die Integration. Aber der Sport kann nicht alles leisten. Mädchen stärker in die Vereine zu bringen, hängt von den Angeboten ab. Wir müssen schauen, welche Angebote noch passen könnten für diese Zielgruppe – etwa im musisch-tänzerischen Bereich. Auch da stelle ich Vernetzung fest. Schauen Sie sich die Gardetanzgruppen an und die Zusammenarbeit mit Sportvereinen. Da gibt es auf jeden Fall gute Möglichkeiten, wo man miteinander arbeiten kann.
Aus: Trierischer Volksfreund vom 18. November 2004
Mit Rainald Kauer sprach TV-Redakteur Mirko Blahak
„Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht“
Ergebnisse und Empfehlungen
Mit dem „Ersten Deutschen Kinder- und Jugendsportbericht“ wird auf Initiative der Alfred Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erstmals das vorhandene Wissen zur Sport- und Bewegungswelt von Kindern und Jugendlichen umfassend dokumentiert. Das Fazit des Berichts lautet: Zahlreiche in der Öffentlichkeit immer wieder diskutierte Annahmen müssen relativiert werden. Auf wichtigen Gebieten bestehen deutliche Wissenslücken, und bei der Umsetzung vorhandener Erkenntnisse müssen Versäumnisse eingeräumt werden. Hierzu die wichtigsten Beispiele:
„Kinder treiben zu wenig Sport“
Das stimmt so nicht. Sport ist für Jugendliche bis etwa zum 16. Lebensjahr eine der wichtigsten Freizeitbeschäftigungen, für Kinder bis 12 Jahre sogar die wichtigste. Vier von fünf Heranwachsenden sind im Verlauf ihrer Kindheit und Jugend Mitglied in einem Sportverein, und zwar für eine durchschnittliche Dauer von acht Jahren. Der Sportverein ist damit unangefochten die Nr. 1 unter den Jugendorganisationen. Keine der übrigen Institutionen vermag es demgegenüber, auch nur fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen an sich zu binden.
Auf der anderen Seite ist der in der Öffentlichkeit oft diskutierte Rückgang der motorischen Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen durch langfristige Studien belegt. Die Zunahme des Straßenverkehrs, Verstädterung und Technologisierung haben unter anderem dazu beigetragen, dass sich Kinder heute anders und weniger bewegen als in den letzten 25 Jahren. Kinder und Jugendliche sind heute körperlich und motorisch etwa zehn Prozent weniger leistungsfähig als ihre Altersgenossen in den 70er Jahren.
Zu wenig weiß man noch über den Einfluss der sogenannten Trendsportarten auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. In diesem Zusammenhang müsste das Verhältnis zwischen Trendsport und dem traditionellen Vereins- und Schulsport neu untersucht werden.
Aus Sicht der Wissenschaft sind Untersuchungen notwendig, aus denen die Zusammenhänge zwischen körperlicher Aktivität, motorischer Leistungsfähigkeit und kindlicher bzw. jugendlicher Entwicklung beschrieben und erklärt werden können. Noch notwendiger sind jedoch Studien, welche die Wirksamkeit von Sport auf die Entwicklung von Heranwachsenden erforschen. Um eine professionelle bewegungs- und sportbezogene Betreuung von Kindern zu gewährleisten, bedarf es einer flächendeckenden Qualifizierung der Betreuer in Kindergarten, Schule und Sportverein.
„Sport ist gesund“
Das stimmt nur zum Teil. Der Kinder- und Jugendsportbericht zeigt zunächst, dass die Wissenschaft nur relativ wenige gesicherte Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen Sport und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen vorweisen kann. Vorliegende Studien kommen keineswegs zu übereinstimmenden Ergebnissen und Schlussfolgerungen. Forschungen zur gesundheitsfördernden Wirkung von Sport im Erwachsenenalter können nicht auf Kinder und Jugendliche übertragen werden.
Der Bericht macht deutlich, dass Sport für Kinder nicht automatisch gesundheitsfördernde Wirkung hat. Von zentraler Bedeutung sind das Lebensalter und die Intensität, mit der eine Sportart ausgeübt wird.
Unbestritten ist, dass Kinder und Jugendliche von einem vielfältigeren Angebot im Schul- und Breitensport profitieren würden. Es gibt jedoch weder verbindliche Standards der Bewegungserziehung noch einheitliche Konzepte im Schulbereich. (Kapitel 4) Heranwachsende, die etwa acht bis neun Stunden pro Woche sportlich aktiv sind, zeigen bessere Schulleistungen, sind sozial stärker integriert, können besser mit schulischen und außerschulischen Stresssituationen umgehen und fühlen sich subjektiv gesünder als Gleichaltrige, die keinen Sport treiben.
Doch Sport kann auch Risiken bergen. Einschlägige nationale und internationale Studien belegen, dass Leistungssportler, aber auch Breitensportler, im Kindes- und Jugendalter dazu neigen, Verletzungen und körperliche Beschwerden herunterzuspielen oder gar zu verschweigen, um ihren Erfolg nicht zu gefährden. Einzelne Studien legen dar, dass junge Turnerinnen und Sportgymnastinnen um ein Vielfaches häufiger unter Magersucht oder verwandten Essstörungen leiden als Gleichaltrige im Bevölkerungsdurchschnitt. Eltern, Lehrer und Trainer tragen hier eine besondere Verantwortung.
„Sport integriert“
Das trifft nur bedingt zu. Vielmehr ist ein deutlicher Unterschied zu beobachten zwischen den Möglichkeiten, die der Sport bietet, und der Wirklichkeit im organisierten Sport. Der Bericht verdeutlicht, dass es im deutschen Kinder- und Jugendsport ein starkes soziales Gefälle gibt und dass die Möglichkeiten, unterschiedliche gesellschaftliche und kulturelle Gruppen mit Hilfe des Sports zu integrieren, nicht in ausreichendem Maße genutzt werden. Insofern spiegelt der Kinder- und Jugendsport bestehende soziale Ungleichheiten, kommt aber bei deren Überwindung nur schleppend voran.
Entscheidende Faktoren für die Teilhabe am organisierten Sport sind soziale Schichtung, Geschlecht und ethnische Zugehörigkeit. Sport, vor allem der organisierte Vereinssport, ist weitgehend eine Sache der Mittel- und Oberschicht. Jungen betreiben mehr Sport als Mädchen, Gymnasiasten mehr als Hauptschüler und deutsche Kinder mehr als Kinder aus Migrantenfamilien. 63 Prozent aller Jungen an Gymnasien betreiben Sport, aber nur 15 Prozent der Mädchen an Hauptschulen. Insbesondere Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund finden kaum Zugang zum Sportverein. Vor diesem Hintergrund ist seit Beginn der 80er Jahre vor allem in größeren Städten zu beobachten, dass die Zahl der ethnischen Sportorganisationen eher zu – statt abnimmt.
Die 1.500 sozialen Initiativen des Jugendsports und die staatlichen Programme, wie z. B. die des Bundesinnenministeriums „Integration durch Sport“, können zwar Erfolge vorweisen. Vor allem bezüglich der Nachhaltigkeit der einzelnen Projekte besteht jedoch noch ein großes Verbesserungspotential. Auch ist festzustellen, dass vielfach unklar bleibt, welche konkreten Effekte bei den Jugendlichen ausgelöst werden.
Für Behinderte kann der Sport ein wichtiger Integrationsfaktor sein. Dennoch ist der Bedeutung des Sports in der Freizeit behinderter Kinder und Jugendlicher bisher längst nicht die notwendige Aufmerksamkeit entgegen-gebracht worden.
Um die zweifellos vorhandenen Integrationsmöglichkeiten des Sports in tatsächliche und dauerhafte Integrationserfolge umzusetzen, müssen Sportangebote stärker auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen ausgerichtet und enger mit anderen Konzepten der Kinder- und Jugendsozialarbeit verknüpft werden. In der interkulturellen Arbeit – aber nicht nur dort – müssen die besonderen Bedürfnisse von Mädchen konsequent berücksichtigt werden.
„Sport fördert soziales Engagement“
Das stimmt so. Denn während in der Gesellschaft allgemein ein Rückgang des sozialen Engagements Jugendlicher zu beobachten ist, engagieren sich rund ein Viertel aller Jugendlichen für freiwillige, unbezahlte Tätigkeiten in ihren Vereinen. Der Verein stellt sich geradezu als ein „Reservat“ jugendlichen Sozialengagements dar. Die Heranwachsenden neigen zwar dazu, eher informelle Aufgaben zu übernehmen und dies auch nur für einen überschaubaren Zeitraum. Ihre generelle Bereitschaft zum uneigennützigen Engagement ist jedoch sehr hoch, besonders dann, wenn sie darin auch einen persönlichen Sinn erkennen können.
„Sport ist eine Domäne der Jugend“
Das war früher so – heute sind 60 bis 70 Prozent der Heranwachsenden im Vereinssport Kinder zwischen 4 und 12 Jahren. Gerade in größeren Städten werden schon Kindergartenkinder im Sportverein angemeldet, weil ihnen in ihrem verstädterten Wohnumfeld die Möglichkeiten für gefahrloses Spielen und Herumtoben fehlen. Viele dieser Kinder wechseln während der Jahre ihrer Vereinszugehörigkeit die Sportart und orientieren sich neu. Bezeichnend ist, dass in jüngerer Zeit nicht nur das Alter für den Eintritt in einen Sportverein gesunken ist, sondern auch das Austrittsalter: Bei den Zwölfjährigen ist die Zahl der Kinder, die ihren Verein verlassen, heute schon größer als die Zahl derer, die neu hinzukommen. Dabei spielt auch die starke Fixierung der Vereine auf Wettkämpfe eine Rolle, die dem Bedürfnis der Kinder nach ungezwungener Bewegung und Spaß am Spiel zu wenig entgegenkommt.
Der Bericht bemängelt, dass sich das Angebot an Sport- und Bewegungsmöglichkeiten nur unzureichend an das gesunkene Durchschnittsalter der sporttreibenden Heranwachsenden angepasst hat. Es fehlt nicht nur an ausreichend qualifizierten Übungsleitern, Erzieherinnen und Grundschullehrern, sondern auch an sportartübergreifenden Bewegungs-, Spiel- und Sportkonzepten.
Arbeitshilfen
dsj – Deutsche Sportjugend
Forum für die Jugendarbeit im Saarland
“Kinder stark machen”
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Sport und Prävention – als Team erfolgreich
Beispiel für einen zeitlichen Ablauf
Vereinssatzung
DVD Bewegen und bewegt sein
Kap. I : Spielehighlights:
Winterpentathlon – Dribbelfänger – Piratenspiel – Obstverkäuferspiel und andere tolle Spiele
Kap. II: Im Sport fürs Leben lernen
Vertrauen schaffen – Gewinnen und verlieren können – Fair handeln – Gemeinschaft fördern – Integriert sein – Getragen sein – Spielen – Leisten wollen…
Wir zeigen, wie diese Themen in Unterricht oder in der Übungsstunde erlebbar gemacht werden können. Mit diesem Eindruck ist eine Reflexion leichter möglich. Für diese Reflexion geben wir zahlreiche HIlfestellungen mit Geschichten, Fragestellungen….
Ihr könnt die DVD zum DJK-Sonderpreis von nur 12,50 Euro bestellen:
bestellung(at)djklvnrw.de
DVD Aus der Praxis für die Praxis - Angebot für Verantwortliche in der Jugendarbeit
DVD 1: Bewegungsideen für viele:
> Spielideen einmal anders
> Judo einmal anders
> Leichtathletik einmal anders
> Turnen einmal anders
> Schwimmen einmal anders
DVD 2: Spielideen
mit 80 tollen Spielen aus den Bereichen
Lauf- und Fangspiele, Kommunikationsspiele, Wahrnehmungsspiele, Geschicklichkeitsspiele, Spiele mit großen und kleinen Geräten, Spiele mit Alltagsmaterialien oder mit dem Ball.
DVD 3: Abenteuer- und Erlebnissport
mit Übungen, Spielen und Aktionen zu den Themen:
> sich kennen lernen und sich vertraut machen
> sich, andere und die Umwelt wahrnehmen
> sich auseinander setzen und mit anderen verständigen
> Abenteuerliches meistern
Eine wahre Fundgrube, über 500 Ideen, über sechs Stunden Spiele, Übungen, Aktionen. Alle 3 DVDs im Sparpaket für nur 33 Euro! Zu beziehen über:
DJK Landesverband NRW
Friedrich-Alfred-Str. 25, 47055 Duisburg
Tel.: 0203-72999360
info(at)djklvnrw.de
www.djklvnrw.de
www.bewegungsideen.de
Bolivienpartnerschaft der Katholischen Jugend im Bistum Trier
Die Bedeutung des Logos
Die Partnerschaft setzt sich aus vier Partnerorganisationen zusammen, den vier Quadraten:
1. Die Stiftung Solidarität und Freundschaft Chuquisaca-Trier im Bistum Sucre
2. Die nationale Jugend- und Berufungspastoral von Bolivien
3. Bolivienpartnerschaft der Katholischen Jugend im Bistum Trier
4. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Hildesheim
Das Kreuz steht für den christlichen Glauben, der uns als Partnerinnen und Partner verbindet. Unser solidarisches Handeln füreinander basiert auf der Lehre Christi.
Die vier Farben beinhalten einmal die Farben der bolivianischen Staatsfahne (rot-gelb-grün) und zum andere die Farben der deutschen Staatsfahne (schwarz-rot-gold).
Der offene Kreis symbolisiert die Dynamik der Partnerschaft. Die Aktivitäten und die vielen Menschen, die sich für die Partnerschaft engagieren machen sie lebendig, bringen Farbe in die Freundschaft mit Bolivien. So kann auch nur innerhalb des Kreises die Farbigkeit, die Identität der Partnerschaft aufblühen.
Im Rahmen der Bolivienpartnerschaft des BDKJ hat die DJK-Sportjugend in der Vergangenheit drei Projekte finanziell mitunterstützt:
· “Guerra Mayu” – Trinkwasserversorgung
· “Yachai Wasi” – Bau von Kaninchenställen (Hilfe zur Selbsthilfe)
· “Ceithar” – Sport- und Musikprojekt
Das Kleinprojekt “Ceithar” kam den Jugendlichen direkt zu gute. Es wurden 67 Fußbälle, 31 Volleybälle und 28 Basketbälle angeschafft, die in insgesamt 37 Zentren eingesetzt werden. An Musikinstrumenten wurden 17 Charangos (hat die Form einer kleinen Gitarre), 16 Gitarren und 17 Bombos (bolivianische Trommeln) gekauft.
Die Partnerorganisationen und die DJK-Sportjugend Trier freuen sich über Ihre Bolivien-Spende: Konto: 300 79 250 25; Pax Bank Trier, BLZ: 370 601 93. Wir leiten Ihre Spende weiter und Sie erhalten von uns eine Spendenquittung. Danke!
DJK-Sportjugend Trier
Als Ansprechpartner stehen zukünftig zur Verfügung:
für das Saarland
Kinga Kis, DJK Heusweiler
kinga.kis(at)djk-dv-trier.de
Sebastian Jochum, DJK Kutzhof
sebastian.jochum(at)djk-dv-trier.de
für die Region Westerwald
Stefanie Beck, DJK TUS Herdorf
stefanie.beck(at)djk-dv-trier.de
Greta Kipping, DJK TUS Herdorf
greta.kipping(at)djk-dv-trier.de
Michael Leyendecker, DJK Selbach
michael.leyendecker(at)djk-dv-trier.de
für die Region Rhein-Mosel
Lisa Monnerjahn, DJK Oberwesel
lisa.monnerjahn(at)djk-dv-trier.de
Daniel Schnack, DJK Ochtendung
daniel.schnack(at)djk-dv-trier.de








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