DJK-Übungsleiterausbildung 2011 in Seibersbach
19 eifrige DJK-Übungsleiter ausgebildet
Von Rainald Kauer, Jugend- und Bildungsreferent
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Es machte wieder einmal eine Menge Spaß mit zu erleben, wie ein Team zusammen wächst und tolle Ergebnisse geschaffen werden. Ob eine Einführung in Slacklining, eine Tanzchoreografie mit dem Seil in der rhythmischen Sportgymnastik, die Einführung in den Fosbury Flop im Hochsprung, dem Sprungwurf im Handball, dem unteren Zuspiel im Volleyball, dem Doppelpass im Fußball oder der kindgerechten Rolle vorwärts und dem Handstandabrollen im Turnen sowie der Power Aerobic zum Thema „Bauch, Beine, Po“ , die Lehrproben der 19 Absolventen der diesjährigen DJK-Übungsleiter-C-Ausbildung konnten sich sehen lassen und beeindruckten.
In den Herbstferien hatten sich die Teilnehmer zwischen 16 und 43 Jahren aus 12 DJK-Sportvereinen im Sport- und Freizeitzentrum des Sportbundes Rheinhessen in Seiberbach /Hunsrück eingefunden, um sich zu qualifizierten Übungsleitern ausbilden zu lassen. Aus sechs Diözesanverbänden (Speyer, Limburg, Mainz, Freiburg, Fulda und Trier) rekrutiert seit einigen Jahren die Ausbildungsinitiative Südwest ihr Klientel, um die Qualität in den DJK-Sportvereinen zu verbessern. Dabei genießt neben der fachlichen Ausbildung in unterschiedlichen Sportarten und der erforderlichen Theorie, insbesondere die Atmosphäre und der Einzelne in der Gruppe eine besondere Wertschätzung in der Ausbildung. Eine intensive, prägende Zeit für die meisten Teilnehmer, die unvergesslich bleibt. Die Kommentare sprechen für sich: „Das hätte ich nie gedacht, dass wir hier bei der DJK so viele unterschiedliche Sportarten kennenlernen und so umfassend über den Menschen im Sport etwas lernen konnten“, so die Aussagen vieler Absolventen, der zehnten C-Lizenz-Übungsleiterausbildung.
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Das Kennenlernen, insbesondere durch Elemente der Erlebnispädagogik, aber auch Spiritualität und Besinnliches sowie pädagogische Grundlagen standen im Mittelpunkt des Einstiegswochenendes im September. Etliche Hausaufgaben wurden verteilt und der anstehende Ausbildungsblock in den Herbstferien besprochen, so dass sich die Teilnehmer/innen bestens auf die Inhalte vorbereiten konnten. Dabei hatten sich die DJK-Referenten Michael Gosebrink (Freiburg), Joachim Sattler (Limburg), Michael Leyendecker, Lukas Monnerjahn und Rainald Kauer (Trier) wieder etwas besonderes einfallen lassen, um den Teilnehmer die DJK so richtig erlebbar zu machen. In den zehn Tagen der Herbstferien wechselten sich Theorie- und Praxiseinheiten sinnvoll ab und erleichterten so das Lernen. Insgesamt müssen bei der C-Lizenz-Ausbildung 120 Lerneinheiten (LE = 45 Minuten) von den Teilnehmer/innen absolviert werden. Die Ausbildung endete mit einem theoretischen Prüfungsparcours, bei dem in Gruppen das Wissen nochmals abgerufen und vertieft wird. So wie den obligatorischen Lehrproben, die den Teilnehmer/innen die Chance eröffnen, ihr pädagogisches Geschick zu präsentieren und unterschiedliche Sportarten kennen zu lernen. Besonders wurde auch wieder das Thema „Kinder stark machen“ besprochen und erlebbar gemacht. So stand ein ganzer Tag unter diesem Thema, bei dem die theoretischen und praktischen Hintergründe erläutert wurden. Suchtvorbeugung beginnt durch die Stärkung des Selbstbewusstseins von Kindern und Jugendlichen im frühen Alter. Rechtzeitig lernen, auch mal Nein sagen zu können, ist hierbei von besonderer Wichtigkeit. Integriert wurden in diesen Teil der Ausbildung die aktuellen DJK-Themen: „Doping im Sport“ und „sexualisierte Gewalt im Sport“. Beide Inhalte wurden von den angehenden Übungsleiter/innen dankbar aufgenommen und engagiert bearbeitet. Durch die Unterstützung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), dem Kooperationspartner der DJK-Sportjugend, konnten den Teilnehmer/innen vielfältige Informationsmaterialien zur Verfügung gestellt werden.
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Neben den DJK-Referenten erlebten die Teilnehmer auch Oberstaatsanwalt a.D. Hans-Dieter Heusslein (Rechtsreferent des Sportbundes Rheinland) zum Thema „Recht, Aufsicht, Haftung, Steuern) sowie die beiden Mainzer Physiotherapeuten Florian Gündel und Michael Stock, die die anatomischen und physiologischen Grundlagen besprachen.
Am Ende stand dann die Verleihung der offiziellen DJK-Lizenzen. Pfarrer Klaus Waldeck (Geistlicher Beirat des DJK-DV Limburg), Diözesanvorsitzender Rüdiger Betz (DJK-DV Mainz), Aloysius Mester (Stellv. Diözesanvorsitzender Trier) sowie Theresa Lüer und Simon Hör (Diözesanjugendleitung Freiburg) waren nach Seibersbach angereist, um die Absolventen zu würdigen und zu gratulieren. Im Vorfeld hatte Pfarrer Waldeck mit den Teilnehmer/innen einen besonderen Gottesdienst in der Gymnastikhalle der Sportschule gefeiert. Er zeigte in seinen Ausführungen den Weg zum Übungsleiter auf und machte Mut für die anstehende Arbeit im DJK Sportverein.
Einen großen Dank und ein dickes Lob gebührt Renate und Tina, die sich um das leibliche Wohl der Teilnehmer verdient machten und immer ein offenes Ohr für die Anliegen hatten.
An der Ausbildung nahmen teil: Verena Hombach und Julia Hammer (TV DJK Selbach), Marcela Steinhauser und Hendrik Weil (DJK Betzdorf), Maximilian Lutz und Jördis Thomas (TUS DJK Herdorf), Sven Zavelberg (DJK Wernerseck Plaidt), Markus Schmitt (DJK TT Ottweiler), Kerstin Gosebrink (SV Kirchzarten), Georg Lisius, Daniel Senn (DJK Rastatt), Julia Fischler (DJK Ensheim), Saskia Zitt (DJK SG St. Ingbert), Laura Seidler (DJK Concordia Pfungstadt), Stina Doren Schievelbusch, Tanja Lerner, Hanna Weisenstein und Jeannette Stollhofen (DJK SSG Bensheim) sowie Anna Höfler (DJK Freigericht Neuses).
Der Termin für die nächstjährige Ausbildung steht fest, so dass Anmeldungen über die zuständigen DJK-Geschäftsstellen der Diözesanverbände noch bis zum 15. April 2012 erfolgen können. Das Vorbereitungswochenende findet vom 14. bis 16. September und der Ausbildungsblock vom 06. bis 14. Oktober 2012 in Seibersbach statt.



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