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Unterstützt die Allianz für den freien Sonntag

Das Präsidium des DJK-Sportverband Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. hat einen einstimmigen Beschluss gefasst, der Allianz für den freien Sonntag beizutreten und diese zu unterstützen. Präsidentin Britta Jappsen (Oberwesel) unterschrieb die Erklärung in der Präsidiumssitzung vom 19. Februar 2016. Auf dem Foto rechts Vizepräsident Finanzen Aloysius Mester (Betzdorf) und links der Geistliche Beirat Pfarrer Michael Kühn (Mayen).

Die „Allianz für den freien Sonntag“ ist ein bundesweites Netzwerk vielfältiger Akteure aus Kirchen und Gewerkschaften, Familienverbänden, Nichtregierungsorganisationen und anderen gesellschaftlichen Bereichen. In vielen Bundesländern und Kommunen engagieren sich selbständige Allianzen. Sie verstehen sich als politisch unparteilicher Zusammenschluss im Engagement für den arbeitsfreien Sonntag.
Durch die fortschreitende Aushöhlung des Sonntags- und Feiertagsschutzes wird es für den Breitensport immer schwerer, einen geordneten Spielbetrieb bzw. Wettkämpfe durchzuführen. Das natürliche Bedürfnis des Menschen nach Erholung, Muße und Freizeit lässt sich nur in einer für alle gemeinsamen Ruhezeit befriedigen.

• Ein wirksamer Sonn- und Feiertagsschutz dient der humanen Qualität unserer Gesellschaft.
• Der Sonntag schützt den Menschen, die Familie, die gottesdienstliche Feier und die persönliche Gestaltung von gemeinsamer freier Zeit.
• Er verschafft allen die notwendige Zeit der Erholung, der Begegnung, der Besinnung und der Lebensgestaltung. Das Erleben gemeinsamer freier Zeit in den Familien, mit Freunden, Verwandten und Bekannten, das Engagement im Ehrenamt ist auf freie Sonn- und Feiertage angewiesen.
• Der recht verstandene Sonntag setzt ein Zeichen gegen die Auflösung von gewachsenen Gemeinschaften, die Zersplitterung der Familie, die alleinige Ausrichtung auf Produktion und Kapital.
• Der verfassungsrechtliche Schutz des Sonntags drückt eine Priorität aus, die sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu bewähren hat. Angesichts des wachsenden Wirtschaftsdrucks ist der Sonntag als ein Tag der Ruhe und des bewussten Andersseins für die Menschen nötiger denn je.

Infos zur Sonntagsallianz finden Sie unter
Sonn- und Feiertagsarbeit „Gott sei Dank, es ist Sonntag!“


DJK-Landesverbandstag Rheinland-Pfalz

Britta Jappsen als Präsidentin bestätigt

Das neu gewählte Präsidium.

Britta Jappsen (Oberwesel/Bistum Trier) ist einstimmig als Präsidentin des DJK-Sportverband Landesverband Rheinland-Pfalz wieder gewählt worden. An ihrer Seite stehen zukünftig vier Vizepräsident/innen Aloysius Mester (Bistum Trier/Finanzen), Daniel Marschollek (Bistum Mainz/Jugend), Monika Kaiser (Bistum Limburg) und Norbert Page (Bistum Speyer) sowie Michael Kühn (Geistlicher Beirat/Bistum Speyer) und Rainald Kauer (beratender Geschäftsführer/Bistum Trier) sowie ein Vertreter des Bundes der historischen Deutschen Schützenbruderschaft.

Mit einer umfassenden Verschlankung, was sowohl die Delegiertenversammlung, als auch das zukünftige Präsidium betraf, hatte die Tagung ihren inhaltlichen Schwerpunkt. Die Veränderungen wurden von den Delegierten aus Gründen der Effizienz und Kosteneinsparung einstimmig befürwortet. Die hierfür erforderlichen Satzungsänderungen genehmigt.
Gut eingestimmt wurden die anwesenden DJK-Vertreterinnen und DJK-Vertreter durch Britta Jappsen, die immer wieder Worte von Papst Franziskus in die Sitzung einfließen ließ. Dieser hatte sich in den vergangenen Monaten sehr umfangreich und motivierend über die Rolle des Sportes in unserer Gesellschaft eingelassen: „Es ist wichtig, liebe Jugendliche, dass der Sport ein Spiel bleibt! Nur dann, wenn er ein Spiel bleibt, tut er dem Körper und dem Geist gut!“
Dies griff Rainer Mäker (Bildungsreferent der DJK im Bistum Speyer) in seinem geistlichen Wort zu Kohelet „Alles hat seine Zeit“ (Prediger 3) auf und stellte diesen alten Text in die heutige uns gegebene Zeit. „Wir sind in die Zeit hineingeworfen, dies liegt nicht in unserer Hand. Nehmen wir mit Gelassenheit den Ort unserer Geburt an und nutzen die Zeit“.
In ihrem umfangreichen Bericht stellte Britta Jappsen die Frage: „Wie bringen wir die Idee der DJK den Menschen nahe?“ Mit den umfassenden Ausbildungsinitiativen im Bereich der Übungsleiter- und Vereinsmanagerausbildungen bietet die DJK ein hohes Maß an Qualifikation. Diese werden wahrgenommen und genutzt. Zudem bilden Großveranstaltungen, wie das DJK-Bundessportfest in diesem Jahr in Mainz, Punkte, die Identität stiften und Verbindungen möglich machen. Durch die gute Zusammenarbeit im Landesarbeitskreis „Kirche und Sport“ wird die Handschrift der DJK deutlich, die auch beim Innenministerium sowie dem Landessportbund Rheinland-Pfalz für Interesse sorgt. Von der Versammlung wurden diese wichtigen Bausteine interessiert aufgenommen und begrüßt, helfen sie doch insgesamt der DJK-Bewegung auf allen Ebenen.
Mit Hinweisen auf bevorstehende Veranstaltungen und dem Dank an die beiden ausgeschiedenen Präsidiumsmitglieder Wolfgang Friedsam (Sportwart/Bistum Trier) und Susanne Marschollek-Frenz (Vertreterin Bistum Mainz) beendete Britta Jappsen eine lebendige und gute Versammlung.