DKJ-Übungsleiterausbildung 2009 in Seibersbach
Extreme kennengelernt
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Nach dem Bändertanz in der rhythmischen Sportgymnastik in der Halle, ging es direkt raus auf die feuchte Wiese zum Rugby spielen. So extrem lagen die ausgewählten Lehrprobenthemen noch nie auseinander und dennoch wusste die Anmut beim Tanz gegen den Kampf beim Rugby zu bestehen, denn beide Sportarten werden durch die Menschen und deren Umsetzung des Sports geprägt. Fairness, Rücksichtnahme und ein gemeinschaftliches Miteinander sind dabei ausschlaggebend und bedeutsam für den Sport in der DJK. Die angehenden DJK-Übungsleiter/innen erlebten besondere Tage im Sport- und Freizeitzentrum in Seibersbach bei Stromberg, des Sportbundes Rheinhessen. „Das hätte ich nie gedacht, dass wir hier bei der DJK so viele unterschiedliche Sportarten kennenlernen und so umfassend über den Menschen im Sport etwas lernen konnten“, so die Aussage der Absolventen, der achten C-Lizenz-Übungsleiterausbildung.
Es war eine gelungene Prämiere an der neue Ausbildungsstätte am Rande des Hunsrück. 16 motivierte und engagierte Übungsleiter/innen aus den DJK-Diözesanverbänden Mainz, Speyer, Trier, Freiburg, Limburg und Fulda ließen sich dort in den Herbstferien zu lizenzierten DJK-Übungsleiter/innen im Bereich Breitensport ausbilden, um anschließend in ihren DJK-Sportvereinen eine qualifizierte Arbeit zu leisten. Dabei hatten sich die DJK-Referenten Michael Gosebrink (Freiburg), Joachim Sattler (Limburg), Rainer Mäker (Speyer) und Rainald Kauer (Trier) wieder etwas besonderes einfallen lassen, um den Teilnehmer die DJK so richtig erlebbar zu machen.
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Das Kennenlernen, insbesondere durch Elemente der Erlebnispädagogik, aber auch Spiritualität und Besinnliches sowie pädagogische Grundlagen standen im Mittelpunkt des Einstiegswochenendes im September. Etliche Hausaufgaben wurden verteilt und der anstehende Ausbildungsblock in den Herbstferien besprochen, so dass sich die Teilnehmer/innen, auch in diesem Jahr waren wieder Gäste aus dem Bistum Fulda dabei, bestens auf die Inhalte vorbereiten konnten.
An der Ausbildung nahmen teil, Jasmin Reus, Danielle Hof (alle DJK Freigericht Neuses), Renate Petermann, Lisa Schlingmann, Panja Lapp (alle DJK SSG Bensheim), Philipp Langen (DJK Andernach), Ingeborg Gliewe, Günter Kaspari, Leo Monnerjahn (alle DJK Rheinwacht Oberwesel), Andreas Dahm (DJK Kutzhof), Jana Christ (DJK Betzdorf), Pascal Schiep (DJK Selbach), Axel Albert (DJK Blau-Weiß Winkel), Pia Hör, Dieter Hör (beide DJK Rastatt) und Stefan Wink (DJK DV Mainz) teil.
In den zehn Tagen der Herbstferien wechselten sich Theorie- und Praxiseinheiten sinnvoll ab und erleichterten so das Lernen. Insgesamt müssen bei der C-Lizenz-Ausbildung 120 Lerneinheiten von den Teilnehmer/innen absolviert werden. Die Ausbildung endete mit einem theoretischen Prüfungsparcours, bei dem in Gruppen das Wissen nochmals abgerufen und vertieft wird. So wie den obligatorischen Lehrproben, die den Teilnehmer/innen die Chance eröffnen, ihr pädagogisches Geschick zu präsentieren und unterschiedliche Sportarten kennen zu lernen.
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Lehrproben aus den Bereichen Bewegungslandschaft im Kinderturnen, der Hochseilgarten in der Sporthalle, Einführung in den Speerwurf, Fußball für Menschen mit Handicap, Tischtennis für Einsteiger, Erlebnis Rugby, rhythmischer Sportgymnastik mit dem Band, Bogenschießen mit dem Langbogen und Skigymnastik mit Freude und Spaß, hielten die Teilnehmer/innen und die Ausbilder auf Trapp. Es war wieder einmal faszinierend mit zu erleben, aus welch unterschiedlichen Sportarten die Teilnehmer kommen und welch tolle Erfahrungen und Erlebnisse dies eröffnet. Wer möchte nicht einmal beim Rugby Einsatz zeigen und grazil eine Kür mit dem Handgerät Band in der rhythmischen Sportgymnastik zelebrieren, oder wie Robin Hood mit Pfeil und Bogen schießen? All dies war in diesem Jahr möglich und es machte so viel Spaß!
Am Ende stand dann die Übergabe der Lizenzen zu der Pfarrer Klaus Waldeck (DJK-DV Limburg) und Diözesanvorsitzender Rüdiger Betz (DJK-DV Mainz) angereist waren. Vorher hatte Pfarrer Waldeck mit den Teilnehmer/innen einen Abschlussgottesdienst an ungewöhnlichem Ort, im etwas umgestalteten Kraftraum der Sportschule gefeiert.
Als Referenten waren ebenfalls im Einsatz: Hans-Dieter Heußlein (Rechtsreferent des Sportbundes Rheinland), Johannes Funk (Physiotherapeut), Michael Leyendecker (Sporthochschule Köln) und Wolfgang Friedsam (Sportpädagoge und Vereinsvorsitzender). Ein Dank und Lob gebührt auch Renate Kompenhans, die sich um das Wohl der Teilnehmer aufmerksam kümmerte.



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