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29. September 2009

Begegnung und Besinnung am Laacher See

Ein gelungenes Treffen

Mit einem angenehmen Zusammenkommen am 05. September in guter Gesellschaft setzte der DJK-Diözesanverband Trier einen weiteren Akzent in seinem Veranstaltungsprogramm. Angesprochen wurden besonders die Älteren aus den DJK-Sportvereinen, die sich auf einen Tag der Begegnung in Maria Laach freuen durften. Die Klosteranlage bot einen optimalen Standort für Austausch und vielfältige Möglichkeiten zur Tagesgestaltung.

An einem sonnigen Samstag trafen sich insgesamt 23 DJK’ler/Innen an der Benediktinerabtei in Maria Laach, um gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen. Darunter waren einerseits die DJK-Vereinsmitglieder aber auch viele Ehemalige, die früher einmal die DJK tatkräftig unterstützten. Der Geistliche Beirat des Verbandes Otmar Fechler (Wehr) und die Vorsitzende Rosemarie Schorr (Marpingen) begrüßten die Teilnehmer rechtzeitig auf dem Besucherparkplatz. Danach spazierte die Gruppe „auf den Wegen des Elias“ (AT 1Kön 19, 3-18) zur Abteikapelle, um gemeinsam den Tag direkt am Laacher See zu beginnen.

Pfr. Otmar Fechler stimmte die Teilnehmer ein

Als Einstimmung las Pastor Otmar Fechler einen Psalm vor, um den Anwesenden deutlich zu machen, dass sie an diesem Tag unter „dem Schutz des Herrn“ stehen.

Bei seinen Worten orientierte sich Otmar Fechler stark an dem Diplom-Pädagogen und Theologen Peter Abel, der in seinem aktuellen Buch „Spirituelle Wege aus dem Burnout“ viele Impulse gibt, um die Erlebnisse Elias zu deuten.
Im Anschluss brach die Gruppe zur ersten Anlaufstelle auf und wanderte unter dem Eindruck der Worte und Gedanken zum Restaurant Waldfrieden. Der Spaziergang um den See gab allen die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen, sich über den Verein und persönliche Bezüge auszutauschen oder sich neu kennen zu lernen. Nach einer Stunde Fußmarsch am Ziel angekommen, wartete ein leckeres Mittagessen in netter Atmosphäre.

Die Gruppe vom dem Lydia-Turm


Gesättigt ging es dann später zum Aussichtsturm Lydia, der den Teilnehmern nach 125 Treppenstufen einen optimalen Ausblick über den See bot. Seit seinem Aufbau im Jahr 1896 ist er ein beliebter Platz für Touristen. Der ovale See ist mit rund 3,3 Quadratkilometern der größte See in Rheinland-Pfalz und weist eine Tiefe von 53 Metern auf. Interessant zu wissen ist auch, dass sich seit dem 29. August 1942 auf dem Seegrund im Westteil noch das Flugzeugwrack eines britischen viermotorigen Halifax-Bombers aus dem zweiten Weltkrieg befindet.

Gemeinsam ins Gespräch kommen


Wieder angekommen auf der Klosteranlage stand jedem „freie Zeit“ zur Verfügung, um sich umzuschauen. Zu sehen gab es beispielsweise eine große Gärtnerei, die Schmiedewerkstatt oder ein nicht weit entferntes Naturkundemuseum. Wer noch ein „Mitbringsel“ oder Andenken kaufen wollte, suchte die Buch-/Kunsthandlung auf, die eine vielseitige Auswahl an Geschenken anbot. Zu Kaffee und Kuchen im Seehotel lud die DJK herzlich als letzte Stärkung im „Rosengarten“ ein.

Als Ausklang und runder Abschluss des Tages nahmen alle an der Vesper in der Klosterkirche teil, bei der man unter Orgelspiel und Gesang der Mönche den Tag reflektieren und sich seinen eigenen Gedanken und Anliegen widmen konnte.

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