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Pressemitteilungen


Top Thema Prävention

17 DJK-Übungsleiter/innen im Bereich „Sport in der Prävention“ in Seibersbach

Zum zweiten Mal führten die Bistümer im Südwesten (Mainz, Limburg, Speyer, Trier, Freiburg) für DJKÜbungsleiter/innen eine Zusatzqualifikation im Bereich der allgemeinen Gesundheitsvorsorge durch. Dabei trafen sich im Sport- und Freizeitzentrum des Sportbundes Rheinhessen in Seibersbach 17 interessierte DJKler/innen, um sich in einer 60 stündigen Ausbildung über die aktuellen Erfordernisse des Sports in der Prävention zu schulen.

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Feuer und Flamme

16. DJK-Bundessportfest in Krefeld

Rund 5.000 Sportlerinnen und Sportler erlebten über Pfingsten in Krefeld beim 16. DJKBundessportfest vier spannende und emotionsgeladene Tage. Bei strahlendem Sonnenschein kämpften die Teilnehmer auf dem Sprödentalplatz, dem Festgelände des Bundessportfestes, und an den über 20 Sportstätten in und um Krefeld um den Meistertitel und die Platzierungen.

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Ergebnisse

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Medaillenspiegel


Lust auf mehr!

Erstmals Deutsche Meisterschaften der DJK im Pétanque

Beim 16. DJK-Bundessportfest über Pfingsten in Krefeld wurden erstmals die nationalen Meister im Pétanque – sowohl im Triplette als auch im Doublette – ermittelt. Dabei glänzten die Sportler der DJK Viktoria Dieburg (DV Mainz) durch konstant gute Leistungen und sicherten sich in beiden Disziplinen den Titel der ersten Deutschen DJK-Meister im Pétanque.

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Ergebnisse Doublette

Ergebnisse Triplette


Umgang mit sexuellen Missbrauch

Wie gehen DJK-Vereine mit dem Thema „Sexualisierte Gewalt“ um?

Auch die DJK-Vereine können sich vor dem Thema „Sexualisierte Gewalt“ nicht verschließen. Seit Monaten füllen Schlagzeilen über sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen in kath. Einrichtungen und anderen Institutionen die Medien. Der DJKSportverband und seine Mitgliedsvereine sind zutiefst betroffen. Unter der Federführung der DJK-Sportjugend hat das Präsidium des DJK-Sportverbands nun Leitfäden und Handreichungen zur Prävention und zum Umgang mit Verdachtsfällen zusammengestellt.

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Begegnung und Besinnung in Bernkastel-Kues

„Auf den Spuren des Nikolaus von Kues“

Es war ein gelungener Tag, den sich Pfr. Otmar Fechler, der Geistliche Beirat des DJK-Diözesanverbandes Trier, hatte einfallen lassen. 26 interessierte DJK´ler und DJK´lerinnen trafen sich zu einem erlebnisreichen Tag im Cusanusstift in Bernkastel-Kues, um sich auf die „Spuren des Nikolaus von Kues“ zu begeben.

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33. DJK-Diözesantag in Ochtendung

Neuwahlen und Sofagespräch mit Weihbischof Jörg Michael Peters

Der 33. DJK-Diözesantag im Bistum Trier fand am Sonntag, dem 18. April 2010 in der Kulturhalle in Ochtendung statt. Neben den Neuwahlen des Vorstandes standen unter anderem ein Impulsreferat von DJK-Präsident Volker Monnerjahn (Oberwesel) zum Thema „Kirche und Sport vor Ort“ und ein Sofagespräch mit dem Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters auf der Tagesordnung.

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4. DJK-Übungsleitertag in Betzdorf

Gute Resonanz und Stimmung bei DJK-Übungsleitern

Am Samstag, den 29. August 2009 begrüßte Sportwart Aloysius Mester zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum vierten DJK-Übungsleitertag des DJK-Sportverbandes Diözesanverbandes Trier in Betzdorf.

Rund 40 Teilnehmer, nicht nur lizenzierte Übungsleiter, sondern auch Betreuer, Trainer
und Verantwortliche der Jugendarbeit aus den DJK-Vereinen, aber auch aus anderen
Vereinen der Umgebung, nahmen an dem DJK-Übungsleitertag teil. Sie konnten sich zwischen den Workshops „ Geräteturnen im Grundschulalter – Ran an die Geräte“, „Alternative Spiele (Tschoukball, Ultimative Frisbee..)“, „Allgemeines Konditionstraining (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit)“ sowie „Starker Rücken (Grundlagen, Übungen)“ entscheiden.

Der Übungsleitertag wurde so strukturiert, dass die Teilnehmer am Vor- und Nachmittag die Gelegenheit hatten, jeweils zwei der vier Angebote zu besuchen. Hier hatten Sie unter anderem auch die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen sowie sich neue Tipps und Anregungen für Ihre Arbeit als Übungsleiter anzueignen.

Begonnen hat der Tag mit einer kurzen Einleitung und Vorstellungsrunde der DJK-Dozenten in einem Tagungsraum der Berufsschule in Betzdorf. Im Anschluss daran ging es in die große Sporthalle.

Um ein Netzwerk engagierter DJK`ler / innen zu schaffen wurde vom Jugend- und Bildungsreferent Rainald Kauer erst einmal ein Kennen-Lern-Impuls namens „Die Bank“ durchgeführt. Die ausgeführten Gedanken und das Spiel kamen bei allen Teilnehmern sehr gut an.

Im Anschluss daran teilten sich die Teilnehmer in Ihre Workshops auf. Dabei bot Turnfachwart Elmar Wertebach (Mudersbach) ein abwechslungsreiches Programm, das Lust auf Turngeräte machte und im Grundlagenbereich ansetzte. Während Yvonne Biel von der DJK-Geschäftsstelle den Gesundheitssport durch Rückentraining und allgemeinem Konditionstraining in den Mittelpunkt rückte.

Zum Abschluss gab es dann noch eine Entspannungsphase. Hier durften es sich die Übungsleiter im Wechsel mal so richtig gut gehen lassen. Sie wurden von Ihren Kollegen mit Bällen, natürlich in Begleitung von schöner entspannter Musik, massiert und verwöhnt.

Nach der anschließenden Reflexion sowie Informationen über die aktuell angebotenen
Aktionen des DJK-Sportverbandes und einem Impuls, gab es noch Kaffee und Kuchen für alle Teilnehmer. Besonders herzlich bedankten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Mario Baust von der DJK Betzdorf sowie Marc Heinzen von der DJK-Geschäftsstelle für die prima Organisation.


Begegnung der Kirchen mit dem Sport in Frankfurt

Vertreter der beiden großen Kirchen in Deutschland und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sind am Freitag in Frankfurt zu ihrem Spitzengespräch zusammen getroffen. Inhalt der Gespräche war ein gemeinsames Grundsatzpapier zum Wohl der Menschen und der Gesellschaft. Am Gespräch nahmen auch DJK-Präsident Volker Monnerjahn und der Geistliche Bundesbeirat Hans-Gerd Schütt teil.

Mehr unter Spitzengespräch
und Grundsatzpapier


Zum 100. Geburtstag von Prälat Willy Bokler

Ein großer Initiator und Mahner im deutschen Sport

„Es geht nicht um einen ‚katholischen Sport‛. Es geht um den Dienst der Katholiken am Sport. Wir treiben auch den Sport zur größeren Ehre Gottes!“ Mit diesem programma-tischen „Wort zum Sport“ vor 50 Jahren im Rahmen der Sportschau der Deutschen Jugendkraft (DJK) beim Bundessportfest des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) 1959 im Stuttgarter Neckarstadion machte Willy Bokler, damals Bundespräses des BDKJ und Geistlicher Beirat der DJK, deutlich, wie er seine Aufgabe sah. Zu seinen zentralen Anliegen, die er stets mit Klarheit und Leidenschaft vertrat, zählte vor allem die sinnvolle Bewältigung der wachsenden Freizeit, die Rolle des Sports in den neu gewonnenen Freiräumen für den Menschen und damit verbunden
die Reform des traditionellen Sports über einen neuen „Zweiten Weg“ zu einem wirklichen Sport für alle, den er dann auch an führender Stelle zu verwirklichen half.

Willy Bokler wurde am 1. September 1909 in Villmar/Lahn geboren und entschied sich nach dem Schulbesuch für den Beruf des Priesters. Nach dem Studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt/Main wurde er am 8. Dezember 1935 im Dom zu Limburg zum Priester geweiht. Der Priesterweihe schloss sich eine dreijährige Kaplanzeit in den in seiner Heimat gelegenen Orten Nentershausen und Niederzeuzheim an, bevor der Jugend und sportbewegte Willy Bokler von 1939 an bis zum Herbst 1952 als Diözesanseelsorger für die Mannesjugend im Bistum Limburg zuständig war. Unerschrocken bestärkte er während der Zeit des „Dritten Reiches“ die jungen Menschen in ihrem Widerstand gegen den Nationalsozialismus, was ihm Verfolgungen und zahlreiche Verhöre durch die Gestapo einbrachte.

Zum 1. September 1952 erfolgte die Berufung Willy Boklers als Nachfolger Ludwig Wolkers zum Bundespräses des BDKJ und zum Geistlichen Leiter der Bischöflichen Hauptstelle für Jugendseelsorge in Düsseldorf. Von 1953 an wirkte Bokler zusätzlich als Geistlicher Beirat des DJKHauptverbandes und förderte in diesem Amt die Wolkersche Konzeption eines Anschlusses an 28 I Nr. 35 l 25. August 2009 DOSB I Sport bewegt!
den DSB unter Wahrung der Eigenständigkeit der Deutschen Jugendkraft. Bokler gab dieser Funktionen dann 1968 auf, um sich ganz seinen Aufgaben im DSB und im Bereich „Kirche und Sport“ widmen zu können. Zuvor war er am 1. April 1966 zum Referenten der Deutschen Bischofskonferenz und zum Sekretär der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen bestellt worden. Zu Jahresbeginn 1974 wurde sein letztes kirchliches Amt das des Bischöflichen Beauftragten für die neu eingerichtete Arbeitsstelle „Kirche und Sport“.

Sein engagiertes Wirken im Deutschen Sportbund

Im Deutschen Sportbund arbeitete Willy Bokler seit 1955 engagiert als Mitglied im Deutschen Sportbeirat mit und leitete viele Jahre den Arbeitskreis Sport und Kultur des Sportbeirates. Von 1955 bis 1966 gehörte er während seiner Düsseldorfer Zeit auch dem Vorstand des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen an. Mit einem eindrucksvollem Referat beim Außerordentlichen Bundestag des DSB im November 1959 in Duisburg gehörte er zu den Initiatoren für den „Zweiten Weg“ des deutschen Sports, der später in die Trimm-Aktion und die „Sport für alle“- Bewegung einmündete. Bundespräses Bokler übernahm die Leitung des damaligen Arbeitskreises „Zweiter Weg“ und wurde 1960 zunächst als Ständiger Gast in das Präsidium des DSB berufen und beim Bundestag 1964 in Wiesbaden zum Beisitzer ins Präsidium gewählt.

Nach der Veränderung der Führungsstruktur des DSB leitete Willy Bokler als Präsidialmitglied von 1970 an bis zu seinem Tod den neugebildeten Bundesausschuss für Wissenschaft und Bildung. Im Bundesinstitut für Sportwissenschaft wirkte er als Stellvertretender Vorsitzender des Direktoriums mit, ebenso als Stellvertretender Vorsitzender im Wissenschaftlichen Beirat des DSB. Immer war sein Anliegen die ethische Orientierung des Sports und die Zusammenarbeit von Kirche und Sport, die ihn auch mit den Verantwortlichen der Evangelischen Kirche für den Sport eng verband.

Als Prälat Willy Bokler nach schwerer Krankheit am 12. Februar 1974 im Alter von 64 Jahren in Mainz starb, verlor der deutsche Sport mit ihm einen unermüdlichen Anreger und überzeugenden Mahner, dessen Bemühungen vor allem dem Breitensport und der Sportwissenschaft galten. In einer Trauerfeier und Messe in der St. Bonifatius-Kirche in Wiesbaden nahmen die Katholische Kirche und der deutsche Sport am 16. Februar Abschied von dem Mann, der als Nachfolger von Carl Mosterts und Ludwig Wolker auch für die katholische Sportbewegung im Rahmen der Deutschen Jugendkraft ein großes Werk vollbracht hat. Seine letzte Ruhestätte fand Willy Bokler in seinem Geburtsort in Villmar/Lahn. Wenn im November dieses Jahres auf fünf Jahrzehnte „Zweiter Weg“ im deutschen Sport zurückgeblickt werden kann, wird Prälat Willy Boklers in besonderer Weise gedacht werden müssen.
Friedrich Mevert